LEBENSZEICHEN 2022 SEITENBLICKE

LEBENSZEICHEN von indigenen Völkern & Minderheiten weltweit

12 Farbenfrohe Bilder, informative Texte und Wortmeldungen indigener Völker – der „Lebenszeichen“-Kalender von Lebenszeichen! (Gesellschaft für bedrohte Völker Österreich) erfreut bereits seit 1992 seine BetrachterInnen. Monat für Monat lädt der Kalender zu einer faszinierenden Reise ein und bringt die Welt sprichwörtlich nach Hause: unterschiedliche Kulturen, Lebensweisen und Weltbilder. Der besondere Jahresbegleiter hat bei Kalender-FreundInnen längst Kultstatus erlangt.

AKTION: Ab einer Bestellung von 3 Stück entfallen die Versandkosten!

Einfach auch per Email an spenden@lebenszeichen-international.at bestellen! Oder einfach in Ihrem Weltladen in der Nähe abholen!

21,90  exkl. Mwst

Beschreibung

LEBENSZEICHEN 2022: Seitenblicke ist ein Plädoyer für die Widerstandsfähigkeit der Menschheit. Mit zwölf Bildern, jeweils begleitet von Texten der Fotografen und mit zusätzlichen Beiträgen von Fachautoren zu den jeweils porträtierten Kulturen, zeigen wir Einblicke in den Überlebenskampf von Menschen und Kulturen anhand ihrer kraftvollen Geschichten. Wir sind in ein Zeitalter eingetreten, in dem das Tempo der technologischen Innovation unerbittlich neue Bedürfnisse schafft. Die Welt erlebt eine “Krise der Zivilisation”, in der Umweltzerstörung, Ressourcenplünderung und potentiell katastrophale technologische Fortschritte traditionelle Lebensweisen bedrohen. Sie gefährden auch das Gefüge der Menschheit und bedrohen die Hoffnung auf ein friedliches Leben zukünftiger Generationen. 12 Seitenblicke auf die Welt Zwölf bedrohte Kulturen kommentieren die Veränderungen, mit denen die Menschen global in verschiedenen Teilen der Welt konfrontiert sind und zeigen Wege auf damit umzugehen. Heute sehen wir, wie sich indigene Völker gegen den Ressourcenabbau erheben und nachhaltige Lebensweisen entwickeln. Diese Geschichten zeigen die Widerstandsfähigkeit gegen zerstörerische Technologien, die ihre Lebensweise und die begrenzten Ressourcen unseres Planeten zu untergraben drohen. Vandana Shiva, die indische Trägerin des Alternativen Nobelpreises, kämpft seit Jahrzehnten gegen Konzerne, die versuchen, die Natur in ihren Besitz zu nehmen und nimmt sich Firmen wie Monsanto-Bayer und Persönlichkeiten wie Bill Gates vor. Die Menschen haben die Macht, das Land, die Gewässer und die Kulturen, die sie erhalten, vor nicht nachhaltiger Entwicklung zu schützen. In Kenia arbeiten z.B. die Massai gemeinsam mit internationalen Firmen gegen die Dürre und Verödung von Land. Die Pandemie veränderte vieles Die Tänzerinnen von Rajasthan haben einen neuen Weg gefunden, Online-Kurse anzubieten und manche konnten ihr Einkommen sichern. In Kenia und Uganda hingegen verschlechterte sich die Situation für Frauen und Mädchen, da die illegale und lebensfeindliche Tradition der weiblichen Beschneidung zugenommen hat. Unermüdlich hören Aktivistinnen der Pokot Frauen nicht auf, darüber zu sprechen und führen nun auch neue Rituale durch. Für die Kayan Lahwi, die aus Myanmar geflohen sind und nun vor allem im Tourismus arbeiten, ist das Ablegen alter Traditionen eine Form des Widerstands gegen bestehende Ungerechtigkeiten. Sie nehmen aus Protest ihre Halsringe ab, um Mädchen eine Chance auf Bildung zu ermöglichen. Indigene Gemeinschaften stehen heute vor dem Problem ihr traditionelles Wissen für die nächsten Generationen zu erhalten. Daher werden in der Mongolei nun auch Mädchen im Adlerjagen ausgebildet. Die Maori lernen ihren Söhnen das „Wissen um den Ozean“ und wollen, dass ihr Wissen im Naturschutz und von ihren Regierungen künftig mehr wahrgenommen wird. Spirituelles Wissen als Form des Widerstandes steht ganz im Vordergrund der Religion der Rastafaris. Sie besinnen sich zurück auf die afrikanische Herkunft und kehren nach Verfolgung und Sklaverei zurück ins das Heilige Land Äthiopien. Indigene Kunst, die so einzigartig ist, dass sie an deiner Wand hängt Die Geschichte der indigenen Kunst ist eine Geschichte der Beharrlichkeit von Menschen, die hartnäckig und mutig an einer Vision für sich selbst über Generationen von sozialen und politischen Unruhen hinweg festgehalten haben. Indigene Künstler wie die der Otomí von Mexiko haben erfahren, wie dies ihre eigene Existenz als künstlerische Gemeinschaft gefährden kann aber auch erfolgreich macht. Bekannte Beispiele wie der grönländische Sänger Simon Lynge aber auch zahlreiche kleine Künstler wie Emerson Mundurukú zeigen wie sie mit der sich verändernden Gesellschaft kreativ umgehen.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0.435 kg
Größe 48 × 33 × 2 cm